Ute Drescher

Ute Drescher ist eine Künstlerin, die sich auf vielfältige Weise ausdrückt. Ob Ölmalerei, Skulptur oder Installation – immer wieder erprobt die gelernte Bauzeichnerin aus Isny (württembergisches Allgäu) neue Techniken, um ihren Gedanken und Gefühlen eine Form zu geben. Ute ist schon seit den 1980er Jahren aktiv und arbeitet seit 2008 als freischaffende Künstlerin. Im Jahr 2017 konnte sie dann die Arbeit in ihrem eigenen Studio in Isny aufnehmen.
Für die tolle Zusammenarbeit kam uns der Zufall zur Hilfe…
VIVANI
Liebe Ute, wie bist du zur Kunst gekommen?
Ute Drescher
Meine künstlerische Auseinandersetzung begann zunächst mit keramischen Objekten und Collagen. Später kamen Ölmalerei, Objektkunst und Assemblagen, dann die Fotografie und auch Videoarbeit dazu.
VIVANI
Ob Malerei, Skulptur oder Fotografie – deine Arbeiten kennen viele Ausdrucksformen. Arbeitest du parallel mit verschiedenen Techniken, geht es ums Thema oder hast du eher Phasen, in denen eine Form im Vordergrund steht?
Ute
Ich arbeite phasenweise mit verschiedenen Techniken, die sich zum jeweiligen Thema anbieten. Bei meinem Projekt zum Thema Demenz habe ich beispielsweise Originalausschnitte und -objekte in Form von Installationen festgehalten.
Bei meinen „Mangoplastiken“ hingegen erstreckt sich die Fertigstellung über einen längeren Zeitraum, weil das komplette Material einfach nicht sofort zur Verfügung steht; die Arbeit muss dann auch pausieren. So kann es sein, dass ich ein anderes Projekt mit einer anderen Technik beginne, vielleicht auch etwas ganz Neues ausprobiere.
VIVANI
Wie kommst du auf deine Ideen? Was inspiriert dich?
Ute
Da meine Arbeiten fast alle einen kritischen Hintergrund haben, ergeben sich die Themen oft durch aktuelle Ereignisse. Dabei sprechen mich vor allem Menschen und Gesichter an.
VIVANI
Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Hast du bestimmte Vorbilder?
Ute
Zu Beginn meiner Objektarbeiten hat mich sicher Louise Bourgeois nachhaltig beeindruckt, ihr Werk ist unglaublich. Aber auch Heidi Bucher und andere zeitgenössische Künstlerinnen beeinflussen mich.
VIVANI
Wie kam es zur Zusammenarbeit mit unserer Schokoladenmarke VIVANI?
Ute
Ganz unvorhersehbar. Ich fragte bei VIVANI nach, ob die Rezeptur geändert worden sei, weil meine Lieblingsschokolade anders schmeckte. Nach dem netten Schriftwechsel mit einer Mitarbeiterin kamen wir über die künstlerische Verpackungsgestaltung ins Gespräch. Ich fragte dann, ob sie sich einmal meine Homepage anschauen und mir ihren Eindruck rückmelden will. Das war der Beginn einer unerwartet fruchtbaren Zusammenarbeit. In der Folgezeit fertigte ich einige Malereien für VIVANI-Verpackungen an, z. B. für die Sorte „Stracciatella“ oder die beiden Tafeln mit Dattelsüße.


